Rock your Chakras – von Elena Lustig

Wann fühlen wir uns sicher und stabil, wissen was wir wollen und sind innerlich ausgeglichen und klar? Eher selten. Oft sind wir Suchende, haben Fragen an das Leben und an uns selbst, stellen fest, dass wir immer wieder an denselben Themen scheitern. Yoga, Meditation und Chakras sind eine große Hilfe, wenn es darum geht mit diesen Unsicherheiten einigermaßen gelassen umzugehen.

Yoga für die Chakras geht gezielt auf die Themen unseres Lebens ein: … 

  • Was gibt Dir Sicherheit?
  • Was macht Dir Freude und lässt Dich Dein kreatives Potential entwickeln?
  • Was hilft Dir, Dich durchzusetzen und stark zu sein?
  • Wie entwickelst Du mehr Selbstliebe und dadurch Mitgefühl für Dich und andere?
  • In welcher Form drückst Du Deine Kreativität aus?
  • Was für Wünsche und Vorstellung hast Du für Deine Zukunft?
  • Wie verbindest Du Dich mehr mit der Welt um Dich herum?

 

Im Chakra-Yoga arbeiten mit unterschiedlichen Methoden: Die klassischen Yoga-Stellungen sind die Basis. Sie werden ganz gezielt eingesetzt, um die jeweiligen Themen zu unterstützten. Der gezielt gelenkte Atem, Pranayama und Meditation sind aber mindestens genauso wichtig, um das innere Energiesystem zu aktivieren und auszugleichen:

Sicherheit: Das Wurzelchakra verlangt nach Standstellungen und Wiederholungen. Wir fokussieren uns hier auf unsere Erdung, das Gefühl von Stabilität und Stärke. Wiederholungen dienen dazu, Vertrauen aufzubauen. Wenn wir einen Weg immer wieder gehen, wissen wir wo er hinführt, wie er aussieht, wie es unterwegs riecht und was für Ausblicke wir haben. So ähnlich verhält es sich mit Sequenzen wie zum Beispiel dem Sonnengruß. Aus Wiederholung entsteht Sicherheit.

Kreatives Potential: Hüftöffner und Twists helfen uns, unsere Verspieltheit zu entdecken. Ohne Offenheit und Neugier kommen wir beim Sakralchakra nicht weiter. Strenge und klare Regeln dürfen wir verabschieden und entspannt und lustvoll in den unteren Bauch atmen.

Stark sein: Durchsetzungsvermögen ist im Yoga nicht sehr beliebt. Auch das Wort Ego ist fast schon verpönt. Wenn wir aber klar sind mit dem, wer wir sind, was wir wollen und was uns wertvoll ist, dann lohnt es sich, dafür zu kämpfen. Im Manipura-Chakra können unseren inneren Krieger erwecken, indem wir Core-Übungen machen, die Mitte stark werden lassen.

Liebe und Selbstliebe: Das Herz zu öffnen, uns selbst so anzunehmen, wie wir sind und so auch anderen diesen Raum zu bieten, das ist die Aufgabe des Herzchakras. Rückbeugen und Schulteröffnungen lassen uns innerlich und äußerlich weit werden.

Kreativer Ausdruck: Die Kehle ist der Übergang von Kopf zu Körper. Durch sie erheben wir unsere Stimme. Aber nicht nur Sprechen ist ein kreatives Instrument, Singen, Schreiben, Malen, Bildhauern, kurz alles was wir künstlerisch umsetzen entsteht aus der Energie des Kehlchakras. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Zuhören, denn so entsteht Kommunikation. Hier sind Stellungen wie der Fisch, der Pflug oder die Schulterbrücke sehr unterstützend.

Wünsche und Vorstellungen: Das Stirnchakra wird oft das dritte Auge genannt. Es steht für unsere Intuition und Vision. Alles, was wir im Leben tun und erreichen, entspringt aus einer Idee. Wenn wir lernen, unserer Intuition zu folgen, ohne uns durch den Verstand ablenken zu lassen, erreichen wir oft mehr. Umkehrstellungen fordern uns heraus und bringen uns in das Vertrauen, mehr zu können, als wir denken.

Verbindung: Wir sind ein Teil der Welt. Nicht mehr und nicht weniger. Alle unsere Handlungen und auch Dinge, die wir nicht tun, haben eine Konsequenz. Wir können allein nicht überleben und brauchen die Verbindung zur Natur und zu anderen Menschen. Wir suchen nach Liebe und Verbundenheit. Durch Meditation können wir diese Verbindung schaffen.

Ich werde 2018 wieder in Bad Gastein ein Chakra-Retreat unterrichten. Wenn Du mehr über Chakra-Yoga und über mich wissen möchtest dann schau auf: www.insideout-yoga.de

Namasté,
Elena

 

Elena Lustig kommt seit 2001 nach Bad Gastein und ins Haus Hirt. Sie hat hier die erste Yogastunde ihres Lebens unterrichtet, lange bevor Yoga ein großes Thema in Bad Gastein und auch in ihrem Leben war. Sie hat mitgeholfen, aus dem Atelier an der Kaiserpromenade ein Yoga-Studio zu machen, wo sie dann die ersten Yoga-Retreats in Bad Gastein angeboten hat. Hier ist auch die Idee entstanden – gemeinsam mit Annette Söhnlein – ein Yoga-Buch zu schreiben. Das Buch ist im Herbst 2016 in Kamphausen-Verlag erschienen und heißt „INNEN.AUSSEN“. Es geht um den Ausgleich des inneren Energie-Systems: die Chakras.